Die Ausstellung erinnert an Kunzes persönliche und literarische Verbindungen zu Ludvík Kundera, Milan Kundera und Jan Skácel und zeigt, welch wichtigen Platz die tschechische Poesie in seinem Leben und Werk einnahm. Besondere Aufmerksamkeit widmet sie zudem dem Roman „Die wundersamen Jahre“ sowie den Themen der Besetzung der Tschechoslowakei im Jahr 1968, der Unfreiheit und der Solidarität mit tschechischen Autor*innen.
Die zweisprachige tschechisch-deutsche Ausstellung entstand anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2026, deren Ehrengast die Tschechische Republik ist. Sie wurde von der Reiner- und Elisabeth-Kunze-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 bei der Deutschen Nationalbibliothek und der Milan-Kundera-Bibliothek, einem Teil der Mährischen Landesbibliothek in Brünn, vorbereitet. Das Projekt wurde von der Dr.-Hans-Karl-Fischer-Stiftung und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds unterstützt.
Die Ausstellung ist bis zum 30. Oktober 2026 auf dem Vorplatz der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main zu sehen.








Fotos: DNB/Marc Wurich


