
Die österreichisch-tschechische Produktion der in Prag geborenen und in Innsbruck lebenden Regisseurin Tereza Kotyk erzählt von Kriegsgewalt gegen Frauen und vererbten Traumata. Enkelin Hannah gerät bei ihrer Suche nach einem Wolf in ein tschechisches Dorf, in dem ihre deutschsprachige Großmutter ein Gasthaus besessen hatte. Ihre Mutter, zu der Hannah nie einen Zugang gefunden hat, lebt verbittert in dem in den 1990er Jahren restituierten Gebäude. In verschränkten Zeitebenen bringt der Film Licht in die verschwiegene Vergangenheit und zeigt deren Auswirkungen auf die nächsten Generationen, die sogenannten Nebelkinder.
Foto: Ausschnitt aus dem Plakat für Nebelkind von Tereza Kotyk. Wir zeigen den Film im April 2026 in München und in Berlin.