
Marek Torčík (1993) ist Lyriker, Schriftsteller und Publizist. Er stammt aus Přerov und lebt in Prag, wo er Anglophone Literaturen und Kulturen an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität studierte. Im Jahr 2016 veröffentlichte er den Gedichtband Rhizomy; seither publizierte er vor allem Prosa und Lyrik in Literaturzeitschriften. In den Jahren 2018 und 2020 gehörte er zu den zehn FinalistInnen des tschechisch-slowakischen Wettbewerbs Básne SK/CZ. Sein Roman-Debüt „Was die Zeit nicht nimmt“ (Rozložíš paměť) wurde mit dem wichtigsten tschechischen Literaturpreis Magnesia Litera in der Kategorie Prosa sowie mit dem Jiří Orten Preis ausgezeichnet. Das Buch wurde zudem als Wettbewerbstext für den Susanna-Roth-Preis ausgewählt, und die Übersetzungsrechte wurden in mehr als siebenundzwanzig Sprachen verkauft.
Werke übersetzt ins: Englische, Lettische, Serbische, Griechische, Spanische, Niederländische, Slowakische, Belarussische, Ukrainische, Rumänische und Deutsche.
Foto: Paseka
– Roman, übers. Mirko Kraetsch, Anthea Verlag, 2026
– tschech. original Rozložíš paměť, Paseka, 2023
Magnesia Litera – Prosa (2024)
Jiří Orten Preis (2024)