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Boučková Tereza

Tereza Boučková

Tereza Boučková (* 1957) ist eine international anerkannte Bestsellerautorin. Sie ist die Tochter des Schriftstellers Pavel Kohout, Mitbegründers und Unterzeichners der Charta 77. Auch Tereza Boučková unterzeichnete die Charta 77 im Alter von zwanzig Jahren. Das kommunistische Regime bestrafte sie daraufhin mit einem Studienverbot, entzog ihr den Reisepass, erlaubte ihr nur Tätigkeiten als Reinigungskraft und setzte sie auf vielfältige Weise unter Druck, die sozialistische Tschechoslowakei zu verlassen.

Seit 1989 widmet sich Boučková – neben der Erziehung ihrer drei Söhne, zwei adoptierten und einem leiblichen – ausschließlich dem Schreiben. Sie veröffentlichte acht Bücher mit Prosa und publizistischen Texten, von denen viele auch im Ausland erschienen sind. Zudem schreibt sie Drehbücher für Film und Theaterstücke.

In ihrem bislang erfolgreichsten Roman Rok kohouta [Das Jahr des Hahns] verarbeitet sie eine tiefgreifende Lebenskrise, die sie erlebte, nachdem ihre Adoptivfamilie dramatisch zerbrach. Ihr neuester Roman Dům v Matoušově ulici [Das Haus in der Matoušova-Straße] erzählt die Geschichte von hundert Jahren eines Prager Hauses, in dem sich die bewegte Geschichte des 20. Jahrhunderts ebenso widerspiegelt wie die Gegenwart.

Ihre Werke wurden ins Ungarische, Arabische, Slowenische, Spanische, Kroatische, Niederländische, Polnische, Bulgarische, Italienische und Albanische übersetzt.


Foto: Connor Jandourek Photostudio

Publikace a ocenění

Auf Deutsch erschienen:

Auszeichnungen:

  • Dům v Matoušově ulici [Das Haus in der Matoušova-Straße]

    • Miroslav-Ivanov-Preis für den besten historischen Roman (2024)

  • Indiánský běh [Indianerlauf]

    • Jiří-Orten-Preis (1988)

Internationales Urheberrecht

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