Michal Ajvaz‘ philosophischer Künstlerroman beginnt mit einer rätselhaften Beobachtung in Leipzig und entführt uns in verschachtelte Welten bis nach Wien und Klagenfurt. Anna Bloch-Štičkovás feinfühlige Gedichte befassen sich mit Themen wie persönliche Traumata, familiäre Bindungen, queere Identität und mit der historischen Prägung ihrer Heimat, dem deutsch-tschechischen Grenzgebiet. Häufig verwebt sie intime, verletzliche Beziehungsbilder mit Fragen jüdischer Herkunft und der Aufarbeitung von seelischen Belastungen.
Moderation: Michael Stavarič
Konsekutivdolmetschung: Lena Kurz