
Der Blick in die Zukunft ist heute nicht mehr wie früher allein von der Faszination für technologischen Fortschritt geprägt. Vielmehr ist er von Ängsten vor einer Entwicklung bestimmt, die von ökologischen, technologischen und gesellschaftlichen Krisen geprägt ist. Klára Vlasáková und Jonáš Zbořil entwerfen eine Welt, in der Gewissheiten zerfallen und Phänomene keine klaren Grenzen mehr haben, wie wir sie lange gewohnt waren. Doch können das Schreiben und Lesen von Belletristik die Entwicklung der Zukunft überhaupt beeinflussen? Kann Literatur mehr, als Bilder zu erzeugen, die Ängste und Unbehagen hervorrufen?
Klára Vlasáková, Jonáš Zbořil, Moderation: Maximilien Mengeringhaus, deutsche Stimme Stephan Wolf-Schönburg