
Die zeitgenössische tschechische Prosa zeigt oft eine Welt am Rande des Zusammenbruchs, in der grundlegende gesellschaftliche Strukturen und zwischenmenschliche Beziehungen zerfallen. Kristina Hamplová, Petra Hůlová und Martin Vopěnka setzen sich auf unterschiedliche Weise mit Krisen der Identität, Macht und Kommunikation auseinander. Dystopie ist dabei nicht nur Warnung, sondern auch ein Spiegel der Gegenwart. Das Autorentrio stellt Prosawerke vor, die das Gefühl der Entfremdung und den Verlust von Sicherheiten in einer globalisierten Welt in den Mittelpunkt rücken.
Kristina Hamplová, Petra Hůlová, Martin Vopěnka, Moderation: Zuzana Jürgens