Sowohl Tschechien als auch Slowenien gehören zu den Ländern mit einer lebendigen Lesekultur. Doch auch hier steht das Lesen vor neuen Herausforderungen: digitalen Ablenkungen, dem Rückgang regelmäßiger Leser und der nachlassenden Fähigkeit, sich auf längere und komplexere Texte zu konzentrieren. Wie lässt sich das Lesen fördern und als natürlicher Teil des Lebens vermitteln?
Martin Vopěnka stellt die tschechische Kampagne „Čti za nároďák!“ (Lies für das Team Tschechien!) vor, die das Lesen wieder in den Alltag integrieren soll. Miha Kovač präsentiert eine slowenische Perspektive nach dem Manifest von Ljubljana und die Bedeutung des „vertieften Lesens“. Was können beide Länder voneinander lernen?
Martin Vopěnka, Mihael Kovač, Moderation: Guillaume Basset