
Štěpánka Jislová behandelt in ihren Comics Themen wie psychische Gesundheit, das Verhältnis zum eigenen Körper und die weibliche Erfahrung. In dem großformatigen Werk „Das Mädchen am Ufer“ verbindet sie diese mit dem Motiv der Küste als Ort ständiger Bewegung und Wandel. Das Mädchen wird von kleinen Booten begleitet, die sowohl eine Reise als auch Loslösung symbolisieren können. Die Autorin des preisgekrönten autobiografischen Werks „Srdcovka“ (Heartcore) und Zeichnerin des Comics „Bez vlasů“ (Ohne Haare) überträgt somit Themen, mit denen sie sich seit Langem beschäftigt, in einer neuen bildlichen Form auf die Frankfurter Wand. Das Werk entsteht direkt vor den Augen der Besucher durch eine Kombination aus dem Roboterdruckverfahren „Wall Ink“ und einer live ausgeführten Handzeichnung.