
Die zeitgenössische tschechische Prosa kehrt seit zwei Jahrzehnten relativ intensiv zum historischen Zusammenleben von Tschechen und Deutschen und dessen tragischer Unterbrechung zurück. Štěpán Kučera und Alice Horáčková gehören zu den interessantesten zeitgenössischen AutorInnen, die historische Erinnerung, Schuld und Vergessen reflektieren. Ein wichtiges Thema ist für sie der Blick auf die Vergangenheit aus der Perspektive der Gegenwart.
Alice Horáčková, Štěpán Kučera, Moderation Philipp Ther, deutsche Stimme Verena Noll