
Anna Beata Háblová (* 1983) ist Schriftstellerin, Dichterin, Poetry-Slammerin, aber auch Architektin und bildende Künstlerin. Sie schafft Malereien, die Architektur, Poesie und Street Art miteinander verbinden. Aus ihrer Feder stammen vier Gedichtbände. 2017 erschien ihr populärwissenschaftliches Buch Města zdí [Städte der Mauern] über die Geschichte und Interpretation von Einkaufszentren im Verhältnis zur Stadt. Es folgte der Titel Nemísta měst [Un-Orte der Städte] (2019), der sich zwischen Fachstudie und Belletristik bewegt und sich mit übersehenen, flüchtigen und unbeachteten Orten beschäftigt. In den letzten Jahren veröffentlicht sie Essays zur Architektur beim Tschechischen Rundfunk, wo sie auch den philosophischen Podcast Doba složitá [Zeitalter der Komplexität] moderierte. 2022 erschien ihr erster Roman Směna [Die Schicht], der derzeit in sechs Sprachen übersetzt wird, und 2025 folgte der Roman Víry [Wirbel].
Ihre Werke wurden ins Deutsche, Englische, Italienische, Mazedonische und Serbische übersetzt.
– Roman, übers. Julia Miesenböck, Geparden Verlag, 2026
– tschech. original Směna, Host, 2022