
Lubomír Tichý (* 2003) stammt aus dem kleinen Dorf Rozběřice in Ostböhmen und studiert Bohemistik und Polonistik an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität Prag.
2023 wurde er für den mitteleuropäischen Václav-Burian-Preis für Lyrik nominiert. Sein Debüt gab er mit dem Gedichtband Místní [Die Hiesigen] (2024), für den er für die Magnesia Litera nominiert wurde und den Jiří-Orten-Preis erhielt.
Er widmet sich außerdem der Kulturpublizistik und Literaturkritik und veröffentlicht regelmäßig in den Zeitschriften Host, A2 und Plav. In seinem Werk beschäftigt er sich vor allem mit Themen des ländlichen und digitalen Lebensraums.
Werke wurden ins Deutsche übersetzt.
– Poesie, übers. Lena Dorn, Edition Korrespondenzen, 2026
– tschech. original Místní, Fra, 2024
Jiří-Orten-Preis (2025)