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Die digitale Souveränität des Wissens: Die neue Rolle der Bibliotheken zwischen großen Technologieunternehmen und gesellschaftlicher Verantwortung

Scholze Frank
Foltýn Tomáš
Bonte Achim

Die Menschen suchen Informationen heute zunehmend über soziale Netzwerke, Suchmaschinen und KI-Assistenten privater Unternehmen, deren Sprachmodelle mit großen Mengen an Inhalten, darunter digitalisiertes Kulturerbe und urheberrechtlich geschützte Werke, trainiert werden, oft ohne Zustimmung oder Vergütung der Urheber. Bibliotheken und Staaten versuchen zu verhindern, dass menschliches Wissen von wenigen kommerziellen Akteuren beherrscht wird. Wo liegt die Grenze zwischen freier Forschungsnutzung und dem Missbrauch urheberrechtlich geschützter Werke für das Training kommerzieller KI? Wie stehen die deutschen und tschechischen Rechtsrahmen im Kontext der EU-KI-Verordnung dazu? Und welche Rolle spielen Bibliotheken für die Sicherheit und Stabilität der Gesellschaft?

Frank Scholze (Deutsche Nationalbibliothek), Tomáš Foltýn (National Library of the Czech Republic), Achim Bonte (Staatsbibliothek zu Berlin) Moderation: Saša Michailidis