Wie vielfältig ist das tschechische literarische Exil, welche Formen hat es im Laufe der Geschichte angenommen und warum kommt die tschechische Literatur keinesfalls ohne Exilliteratur aus? Wie viele Wellen des tschechischen Exils gibt es eigentlich? Wie sieht das schriftstellerische und kreative Leben im Exil aus? Und kann die tschechische Literatur überhaupt ExilautorInnen aufnehmen? Das gemeinsame Treffen dreier literarischer ExilantInnen unterschiedlicher Generationen und Nationalitäten, die an der Gestaltung der tschechischen Literaturwelt mitwirken, versucht Antworten auf Fragen nach Sinn und Wesen eines der wichtigsten Phänomene zu finden, das die tschechische Literatur bereits seit dem 16. Jahrhundert prägt.
Martina Mecco, Jan Rubeš, Zofia Baldyga, Moderation: Petr Christov