
Imaginäre Welten und alternative Realitäten, die spielerisch und fantasievoll gestaltet sind, finden sich in der zeitgenössischen tschechischen Prosa seltener als früher. Michal Ajvaz und Miroslav Hlaučo erschaffen in ihren Prosawerken eigene Welten, die die Grenzen gewöhnlicher Erfahrung überschreiten. Imagination dient ihnen als Mittel der Erkenntnis und zur Verfremdung der Realität, während der intertextuelle oder metatextuelle Charakter ihrer Prosawerke sich spielerisch mit der Poetik des Fantastischen verbindet.
Michal Ajvaz, Miroslav Hlaučo, Moderation: Maximilian Mengeringhaus, deutsche Stimme Steffi Böttger