Tschechien

Frankfurter Buchmesse
Ehrengast 2026

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Rezeption tschechischer Literatur im englischsprachigen Raum

Sherwood Julia
Nagpal Diven
Janeček Martin

Die tschechische Literatur hat in englischsprachigen Ländern „großes Potenzial“. Im Vergleich zu Frankreich, Deutschland oder Polen ist sie dort jedoch wenig bekannt und wird selten verlegt. Ihren größten Erfolg verzeichnete sie nach der Gründung der Tschechoslowakei, als Karel Čapeks Dramen, insbesondere das dystopische Science-Fiction-Stück R.U.R. – in dem erstmals das Wort „Roboter“ verwendet wurde –, die Londoner Theater eroberten. Joseph Heller hätte angeblich ohne Hašeks Der brave Soldat Schwejk Catch-22 nicht geschrieben. Was macht die tschechische Literatur einzigartig und inwiefern beruft sie sich auf die literarische Tradition der Region? Wie erfolgreich sind tschechische Titel in englischsprachigen Ländern und welche Schwierigkeiten und Freuden bringt ihre Veröffentlichung mit sich? Wie stellt sich die Situation aus Sicht von VerlegerIn, ÜbersetzerIn und AgentIn dar? Geschichten von Erfolgen und Misserfolgen tschechischer Bücher auf englischsprachigen Märkten.

Julia Sherwood, Diven Nagpal, Martin Janeček, Moderation: Jan Musil