
Doris Kouba, als Tochter einer Sudetendeutschen und eines Tschechen 1974 in Darmstadt geboren, arbeitet seit ihrem Studium an der Universität Hamburg (unter anderem Westslawistik beim Lyriker Antonín Brousek) als literarische Übersetzerin aus dem Englischen, Tschechischen und Slowakischen. Sie hat Romane, Erzählungen, Essays, Theaterstücke und Gedichte zahlreicher tschechischer Gegenwartsautoren wie Petra Hůlová, Ivana Myšková, Josef Pánek, Marek Šindelka oder David Zábranský übertragen und wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet. Aktuell befasst sie sich mit der Neuübersetzung einiger Werke Karel Čapeks ins Deutsche und versucht sich an einer Übertragung der „Fragebogen“ von Max Frisch ins Tschechische. Sie lebt und arbeitet in Hamburg, Prag und Königingrätz (dort Planung eines Literatur- und Übersetzungszentrums), ist Mitglied im VdÜ und hat die doppelte Staatsbürgerschaft.
– Roman, Karel Čapek, S. Fischer Verlag, 2026
– Roman, Milada Součková, Verlag dimidium mundi, 2026