Tschechien

Frankfurter Buchmesse
Ehrengast 2026

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Fotoreportage von der Ausstellung „Samizdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939–1989“

Fotoreport z výstavy Samizdat: Slova svobody v Československu v letech 1939–1989
Im Frankfurter Museum für Kommunikation ist seit dem 20. August die Ausstellung „Samizdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939–1989“ zu sehen. Sie erinnert an die Kraft der unabhängigen Literatur, der Meinungsfreiheit und des bürgerlichen Mutes. Wir präsentieren eine Fotoreportage von der Ausstellung und ihrer Eröffnung.

Im Frankfurter Museum für Kommunikation ist seit dem 20. August die Ausstellung „Samizdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939–1989“ zu sehen. Sie erinnert an die Kraft der unabhängigen Literatur, der Meinungsfreiheit und des bürgerlichen Mutes. Wir präsentieren eine Fotoreportage von der Ausstellung und ihrer Eröffnung.

Die Ausstellung konzentriert sich auf den tschechoslowakischen Samizdat, seine Form, die Art und Weise seiner Vervielfältigung und Verbreitung sowie die Rolle, die er in Zeiten der Zensur und Unfreiheit spielte. Neben historischen Zusammenhängen stellt sie auch konkrete Samizdat-Publikationen vor und erinnert an die Bedeutung eines freien öffentlichen Raums.

Sie entstand in Zusammenarbeit zwischen der Mährischen Landesbibliothek in Brünn, dem Museum für Kommunikation Frankfurt und der Stadt Prag als erste von zehn großen Ausstellungen, die für den tschechischen Ehrengastauftritt auf der Frankfurter Buchmesse 2026 vorbereitet werden.

Für die Mährische Landesbibliothek war Věra Böhmová für die Vorbereitung der Ausstellung verantwortlich. An der endgültigen Gestaltung der Ausstellung wirkten außerdem Jiří Gruntorád, der für die Ausstellung den Bibliotheksbestand Libri prohibiti zugänglich machte, der Grafiker Štěpán Drlík und der Autor des Ausstellungsszenarios Michal Přibáň mit.

Wie der Generaldirektor der Mährischen Landesbibliothek, Tomáš Kubíček, bei der Eröffnung betonte, ist die Ausstellung nicht nur ein historischer Rückblick: „Die gesamte Ausstellung ist durchdrungen von der Botschaft über die Zerbrechlichkeit des öffentlichen Raums und die Notwendigkeit bürgerlicher Verantwortung.“ Gleichzeitig erinnerte er daran, dass gerade eine Ausstellung, die sich mit der Meinungsfreiheit befasst, den Auftakt des tschechischen Ehrengastauftritts in Frankfurt bildet.

Die Ausstellung kann bis zum 24. Januar 2027 im Museum für Kommunikation in Frankfurt besucht werden.

Foto: Museumsstiftung Post und Telekommunikation / Salome Roessler