Am 19. Mai fand im Literarischen Colloquium Berlin ein Literaturabend statt, der der zeitgenössischen tschechischen Literatur gewidmet war. Unter dem Motto „Ein Land an der Küste“, inspiriert von Shakespeare und verbunden mit der Präsentation Tschechiens als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2026, traten Alice Horáčková, Petr Šesták, Miloš Doležal und Jakub Grec auf.
Alice Horáčková stellte den Familienroman „Geteiltes Haus“ vor, der im Herbst in deutscher Übersetzung im Diogenes Verlag erscheinen wird. Petr Šesták sprach über die Novelle „Ausgebrannt“, die Geschichte eines Fahrradkuriers im städtischen Verkehrschaos. Miloš Doležal stellte sein Werk vor, das den vergessenen Opfern totalitärer Regimes gewidmet ist. Gemeinsam mit Jakub Grec stellte er zudem die Arbeit an einer illustrierten Biografie des tschechischen Architekten Vladimír Grégr vor. Durch den Abend führte Maximilian Mengeringhaus. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum Berlin statt.






Foto: Tomáš Vedral, Katrin Unarová


