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Fotoreportage: Wellenwelten in Berlin

Fotoreport: Příliv příběhů v Berlíně, Foto: Tomáš Vedral & Katrin Unarová
In der Staatsbibliothek zu Berlin wurde die Reihe „Wellenwelten / Příliv příběhů“ fortgesetzt, die zeitgenössische tschechische und deutsche Literatur miteinander verbindet. Das zweite Berliner Treffen bot Autorenlesungen und eine Diskussion mit Anna Beata Háblová und Anette Selg über Identitätsverlust, Erschöpfung und den gesellschaftlichen Druck auf Frauen.

Die Literaturreihe „Wellenwelten / Příliv příběhů“ widmet sich Begegnungen zwischen tschechischen und deutschen Autorinnen und Autoren sowie Themen, die in der heutigen Gesellschaft Resonanz finden.

In Berlin stellten sich diesmal die Schriftstellerinnen Anna Beata Háblová und Anette Selg vor. In der von Maria-Christina Piwowarski moderierten Diskussion sprachen sie über ihre Debütromane „Směna“ (Die Schicht, Geparden Verlag, übersetzt von Julia Miesenböck) und „Das Jahr, bevor ich verschwand“ (Schöffling). Beide Bücher, jedes aus einer anderen generationellen Perspektive, thematisieren Identitätsverlust, Erschöpfung und den Druck, dem Frauen auf der Suche nach Selbstverwirklichung ausgesetzt sind.

Die Diskussion befasste sich auch mit der Frage, ob und wie Literatur die Zerbrechlichkeit und Unruhe der heutigen Frauengeneration benennen kann. Christina Frankenberg vom Tschechischen Zentrum Berlin las deutsche Passagen aus dem Roman „Die Schicht“ in der Übersetzung von Julie Miesenböck vor.

Die Literaturveranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Mährischen Landesbibliothek, dem Tschechischen Zentrum Berlin und der Staatsbibliothek zu Berlin organisiert.

Fotos: Tomáš Vedral & Katrin Unarová